Enthüllt in Rom im November 2019 unter dem Motto «La Nuova Dolce Vita», beruft sich die Roma auf die grossen Ferrari-Gran-Turismo der 1950er- und 1960er-Jahre, darunter die 250 GT mit Frontmotor. Ihre Position in der Modellpalette ist klar: Die Portofino übernimmt das versenkbare Dach und den saisonalen Gebrauch, die Roma bleibt ein 2+-Coupé mit festem Dach, weniger radikal als eine Berlinetta wie der F8 Tributo, aber engagierter als ein einfacher Cruiser.
Die von Flavio Manzoni und dem Centro Stile signierte Linienführung geht durch Reduktion vor: gespannte Flächen, ein auf ein einfaches Gittermuster reduzierter Kühlergrill, ein fliehendes Heck ohne Schnörkel. Unter der Motorhaube ist der 3,9-Liter-V8-Biturbo mit 620 PS mit einem Doppelkupplungsgetriebe mit acht Gängen aus dem SF90 Stradale gekoppelt. Daraus resultiert ein Fahrverhalten mit zwei Gesichtern: geschmeidig und leise im Alltagsgebrauch, bissig und sehr schnell, sobald man das Tempo erhöht.