Im Jahr 2004 als Nachfolgerin der 360 Modena vorgestellt, markiert die F430 den Einstieg von Maranello in die Ära der direkten Formel-1-Technologietransfers auf die Strasse. Ihr atmosphärischer 4,3-Liter-V8 mit flacher Kurbelwelle leistet 490 PS und dreht bis 8'500 U/min, wobei ein Kettenantrieb den Wechsel von Zahnriemen überflüssig macht. Vor allem führt sie den E-Diff ein, ein von der F1 übernommenes elektronisches Differenzial, sowie den Manettino am Lenkrad, der Fahrwerk, Getriebe und Elektronik mit einer einzigen Handbewegung anpasst.
Mit einem Sprint von 0 auf 100 km/h in 4 Sekunden und einer sorgfältig ausgearbeiteten Aerodynamik unter dem Wagenboden zeigt sich die F430 im Alltag ebenso souverän wie auf der Rennstrecke. Dieses Exemplar aus dem Jahr 2007 ist mit dem robotisierten Sechsgang-F1-Getriebe mit Schaltwippen ausgestattet, der emblematischen Konfiguration des Modells. Die F430 etabliert sich heute als sammelwürdiger Meilenstein: das letzte V8-Berlinetta-Modell aus Maranello mit F1-Getriebe vor der Einführung der Doppelkupplung beim 458.