Die Ende 2003 lancierte GT3 RS 996.2 ist ein Homologationsmodell, das die 911 GT3 RSR für die internationalen GT-Reglemente validieren sollte. Auf Basis der GT3 Mk2 fügte Porsche Motorsport eine Fronthaube und einen Heckflügel aus Carbon, Spiegelkappen aus Carbon, eine Heckscheibe aus Polycarbonat, einen serienmässig verstärkten Überrollbügel sowie einen Verzicht auf die Schalldämmung hinzu. Das Fahrwerk erhielt verstellbare Verankerungspunkte, verstärkte Radnaben, straffere Federn und einen erhöhten Sturz. Es wurden 682 Exemplare gefertigt, ausschliesslich in Weiss mit roten oder blauen Aufklebern.
Der Motor bleibt der Mezger-3,6-Liter-Saugmotor mit 381 PS bei 7'400 U/min, gepaart mit einem manuellen Sechsganggetriebe mit engen Übersetzungen und einem Einmassenschwungrad. Rund 50 kg weniger als die GT3 ergeben ein direkteres, lauteres und anspruchsvolleres Fahrzeug, das eher für die Rennstrecke als für den Komfort konzipiert wurde. In Nordamerika nicht vertrieben – der Überrollbügel ersetzte die Seitenairbags – gilt sie heute als die begehrteste moderne RS auf dem Sammlermarkt.