Entstanden aus der Zusammenarbeit zwischen Alfa Romeo und der Karosseriemanufaktur Zagato, treibt die Giulietta SZ die Berlinetta 1300 mit Doppelnockenwelle in Richtung Wettbewerb: von Hand getriebene Aluminiumkarosserie, Fliegengewicht, Fünfganggetriebe. 1961-1962 erscheint die ultimative Evolution, die «Coda Tronca»: abgesenkte Dachlinie und gestutztes Heck gemäss den aerodynamischen Studien von Kamm, konzipiert für die hohen Geschwindigkeiten von Monza und Le Mans. Von rund 200 gebauten SZ erhält nur eine Handvoll — unser Exemplar wird als «1 of 44» ausgewiesen — diese Karosserie.
Heute zählt die SZ Coda Tronca zu den begehrtesten Alfa Romeo der Nachkriegszeit. Jede Karosserie erforderte bei Zagato rund 300 Arbeitsstunden, und die seltenen Exemplare gehen durch die grossen Auktionshäuser — RM Sotheby's präsentierte sie an der Villa d'Este, Gooding & Company bot sie in Monterey an. Für die schönsten historischen Starterfelder qualifiziert, vereint sie eine authentische Sportgeschichte mit absoluter Seltenheit, das Fundament eines dauerhaften Sammlerwerts.