Gezeichnet von Virginio Vairo bei Vignale und von Hand in Turin gefertigt, verwandelt die Samantha die Fiat-125-Limousine in ein viersitziges Coupé von seltener Eleganz: gespannte Linien, ausgewogene Proportionen und Klappscheinwerfer — ein Symbol der Modernität im Jahr 1967. Unter der Karosserie des Carrozziere schlägt das bewährte Herz der 125: der Bialbero-1'608-cm3-Motor, konzipiert von Aurelio Lampredi, gepaart mit einem Fünfganggetriebe. Bis etwa 1971 gebaut, endet ihre Geschichte mit der Übernahme von Vignale durch De Tomaso.
Mit rund hundert gebauten Exemplaren — unser Fahrzeug wird als 1/98 angegeben — ist die Samantha seltener als manch prestigeträchtiger GT derselben Epoche. Ausserhalb des Fiat-Netzes über unabhängige Importeure verkauft, blieb sie stets vertraulich: Sie ist heute ein Stück für Kenner, eine echte italienische Karosserie der 60er-Jahre — ein Exemplar befindet sich im Museo Nicolis — und dies zu einem noch erschwinglichen Budget. Ein exklusiver Zugang in die Welt der Coachbuilts.